Die Digitalisierung
Sicherlich wird die Digitalisierung in allen Arten von Schulen weiter an Bedeutung gewinnen, aber es wird dennoch Unterschiede in der Digitalisierung geben, je nach Entwicklungsstand des Landes. Das bedeutet, dass die Länder, die heute entwickelt sind, weiter sein werden als die Entwicklungsländer. Wir sehen bereits heute, dass immer mehr elektronische Geräte wie Tablets oder Computer im Unterricht eingesetzt werden. Diese Geräte ersetzen einfach das Papier. In der Pflichtschule sind elektronische Geräte dieser Art oft verboten (zumindest in der Schweiz und nicht unbedingt überall). Dies ist aufgrund des Alters der Schülerinnen und Schüler verständlich. Sie sind oft noch nicht reif genug, um die Mittel für rein schulische Zwecke zu nutzen.
Die Digitalisierung der Lehrkräfte als Arbeitsmittel folgt dem technologischen Fortschritt und entwickelt sich in vielen Schulen recht gut. Es ist fraglich, ob die Schulen in Zukunft mit den neuesten Technologien ausgestattet sein werden oder ob die Technologien, die wir heute haben, ausreichen werden.
Veränderung der Lehrerrolle?
Aufgrund des stetigen Wandels ist es wenig sinnvoll, Lehrer auf traditionelle Weise auszubilden. Wir brauchen Praktiker, Experten aus dem Berufsleben, die ihr Wissen weitergeben möchten, deswegen ist es wahrscheinlich, dass sich das Lernen in Zukunft noch stärker auf die Unternehmen verlagern wird.
Andere Kompetenzen ausbilden
Wir werden in Zukunft andere Kompetenzen benötigen als die, die unser bisheriger Fächerkanon hergibt wie:
- Unternehmerische Kompetenzen: Wegen einer wachsenden Zahl von Einzelunternehmern oder Selbstständigen
- Digitale Kompetenzen: Heute und in der Zukunft sind die Programmiersprachen, die ein Tor zu einer neuen Welt und Karrieremöglichkeit eröffnen
- Sicherheit und Datenschutz: Jeder, der unser Bildungssystem durchläuft, sollten die Grundlagen von Datenschutz und der gängigen Sicherheitsmechanismen lernen weil es wird wichtiger und wichtiger in der Zukunft.
- (Online-)Marketing: Grundlagen des Onlinemarketings werden wahrscheinlich in unserem System vermittelt. Ein Nichtverständnis der grundlegenden Algorithmen sozialer Netzwerke wird zunehmend ein Wettbewerbsnachteil werden.